Gelten die 20 mm bis zum Bohrungsrand oder bis zur Mitte? Ein Beispiel mit vier Bohrungen zeigt, welche Maße für die Fertigung nach Zeichnung wichtig sind.
Zeichnen Sie die Platte in der Vorderansicht. Tragen Sie Breite, Höhe und Dicke ein und geben Sie Millimeter als Einheit an. Kennzeichnen Sie jede Bohrungsmitte mit einem Kreuz. Bemaßen Sie ihre Lage von zwei Bezugskanten aus: von der linken und von der unteren Plattenkante jeweils bis zur Mitte. Den Durchmesser geben Sie separat mit dem Zeichen Ø an.
Soll jede Bohrungsmitte 20 mm von den beiden nächstgelegenen Kanten entfernt sein, liegen die beiden Spalten bei 20 und 280 mm ab der linken Kante. Die beiden Reihen liegen bei 20 und 180 mm ab der Unterkante. Gehen alle vier Bohrungen mit 6 mm Durchmesser durch die Platte, genügt die Angabe 4 × Ø 6 mm, durchgehend. Die Maße zeigen nur die Schreibweise. Welcher Durchmesser und welcher Randabstand passen, hängt von Ihrer Befestigung ab.
Nennen Sie Werkstoff, Plattendicke und Stückzahl. Muss die Platte auf einen vorhandenen Halter passen, kennzeichnen Sie die entscheidenden Maße und, sofern bekannt, die erforderlichen Toleranzen. Bei Sacklöchern geben Sie die Bohrtiefe an. Soll ein Schraubenkopf bündig sitzen, vermerken Sie die Seite und die Maße der Senkung.